Der Deutsche Pinscher |
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| Klassifikation: | FCI-Gruppe2 | |
| FCI-Standard Nr. 184 | ||
| (Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde) | ||
| Ursprung: | Deutschland | |
| Verwendung: | Ein zuverlässiger Familien- und Begleithund | |
| Charakter: | Lebhaft, temperamentvoll, aufmerksam, selbstsicher und ausgeglichen gepaart mit Klugheit und Ausdauer, was ihn zu einem sehr angenehmen Familien-, Wach- und Begleithund macht. | |
| Schulterhöhe: | 45 bis 50 cm, 14 bis 20 kg | |
| Haarkleid: | Kurz und dicht, glatt anliegend und glänzend, ohne kahle Stellen. | |
| Farbe: | rot und schwarz-rot | |
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Eigenschaften und Besonderheiten: Die Wesenszüge des Deutschen Pinschers sind: viel Temperatment, Aufmerksamkeit, Ausbildungsfähigkeit, Spiellust, Anhänglichkeit zum Herrn und unbestechliche Wachsamkeit, ohne ein Kläffer zu sein Er ist selbstsicher und ausgeglichen, gepaart mit Klugheit und großer Ausdauer, was ihn zu einem angenehmen Familien-, Wach und Begleithund macht. Durch seine Größe und sein glattes, pflegeleichtes Kurzhaar ist der Deutsche Pinscher in der Wohnung sehr gut zu halten. Der Betätigungsdrang des Deutschen Pinschers verführt jeden Besitzer, sich immer wieder mit dem Hund zu beschäftigen - ob Spazieren gehen, Spielen oder Sport treiben.
Standard: Der Deutsche Pinscher ist glattharrig, mittelgroß, von stolzer Haltung, fließend in den Umrisslinien, elegant und quadratisch gebaut. Er ist kräftig wie der Schnauzer; seine gut entwickelte Bemuskelung wird besonders in der Bewegung wegen des kurzen Glatthaares deutlich sichtbar. Das vollständige Scherengebiss ist kräftig, gut schließend und rein weiß. Die Augen sind dunkel oval. Das hoch angesetzte Klappohr ist V-förmig, die Ohrinnenkanten an den Wangen anliegend. Der Hals ist edel geschwungen, nicht zu kurz, trocken, ohne Wamme oder lose Kehlhaut. Der Rücken ist kräftig, kurz und stramm - die Lendenpartie kurz, kräftig tief. Die Kruppe verläuft in leichter Rundung und geht unmerklich in den Rutenansatz über. Die Flanken sind nicht übermäßig aufgezogen, mit der Unterseite des Brustkorbes eine schöne, geschwungene Linie bildend. Die Vorderläufe sind, von vorn gesehen, stämming, gerade und nicht eng gestellt. Die Pfoten sind kurz und rund und haben eng aneinander liegende, gewölbte Zehen (Katzenpfoten). Der Deutsche Pinscher ist ein Traber. Der Rücken bleibt in der Bewegung fest und relativ ruhig. Der Ablauf der Bewegung ist harmonisch, sicher, kraftvoll und ungehemmt bei guter Schrittweite. Typisch für einen Trab ist ein raumgreifender, gelöster und flüssiger Bewegungsablauf mit kräftigem Schub und freiem Vortritt. Das Haar ist kurz und dicht, es liegt glatt an und ist glänzend. Die Farben sind rot und schwarz-rot.
Geschichte / Herkunft: Eigentlich war es der Pinscher, der Liebhaber und Züchter aktiv werden ließ. So gründete Josef Berta 1895 den "Pinscherklub", aus dem dann später der Pinscher-Schnauzer-Klub wurde. Die Pinscher sind eine uralte Rasse, die schon auf einen Stich von Lucas Granach (1472 - 1553) zu finden sind. Der glatthaarige Pinscher unterschied sich von Anfang an durch seine Farbe und das kurze Haarkleid von dem rauhaarigen. Die meisten von ihnen waren schwarz mit hellbraunen Abzeichen, einfarbig in Brauntönen bis hirsch-rot, pfeffersalzfarbig oder einfarbig blaugrau bis schwarz. So haben wir heute die einfarbig roten bis braunen oder die zweifarbigen schwarzen mit roten bzw. braunen Abzeichen. In den 50er Jahren war der Deutsche Pinscher fast ausgestorben. Werner Jung, damaliger Hauptzuchtwart, des PSK, Zwinger "von der Birkenheide", ist es zu verdanken, dass der Deutsche Pinscher wieder Fuß fasste. Er baute die Rasse zusammen mit einigen Gleichgesinnten konsequent und geduldig wieder auf. Aber auch andere bekannte Züchter, unter Ihnen Hans Schneider, Oskar Hofmann und Egon Grossekathöfer, waren maßgeblich an den Aufbau beteiligt. Eine Vorliebe von Werner Jung waren die verschiedenen Farbschläge: isabellfarbig, hell- und dunkelschokoladenfarbig sowie blau - allerdings haben sich diese Farben nicht durchsetzen können. Auch gab es Bestrebungen, den "Silberpinsch" oder den "Riesenpinsch" zu züchten, was bei den anderen Züchtern allerdings keinen Zuspruch fand. Mit einer Welpenzahl von ca. 390 Welpen im Jahr, hat sich der Deutsche Pinscher in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt.
PSK Struktur: Der Pinscher-Schnauzer Klub 1895 e.V. hat zur Zeit ca. 9000 Mitglieder, zusammengefasst in 17 Landesgruppen und fast 170 Ortsgruppen. Diese bieten den Mitgliedern auf Hundeplätzen die Möglichkeit der sportlichen Betätigung und der Ausbildung ihres Hundes. Mitglieder erhalten jeden Monat die klubeigene Zeitung kostenlos zugestellt, die Landes- und Ortsgruppennachrichten beinhalten sowie aktuelle Themen rund um den Pinscher und Schnauzer.
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